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Ausrufer des OT- Senats




Dabei seit: 15.09.2009
Beiträge: 10

Ankündigung: Satzung der Legion Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Bürger Roms!

Der Senat hat getagt, und folgendes beschlossen:



Die Satzung der X.Legion


I. Wer sind wir, was wollen wir und was nicht.

Die Zehnte Legion stellt eine disziplinierte, militärisch organisierte Gruppe dar.
Wir wollen eine römische Legion im LARP realisieren, mit soviel Realismus wie möglich und soviel Phantasie wie nötig. Wir sind keine Reenactor und haben auch nicht den Anspruch auf 100 % Authentizität.
Wer sich der Gruppe anschließt, muss sich dennoch darüber im Klaren sein, dass das Militär und seine Struktur der Kern und das Fundament des Projekts sind.
Die solide, einfache Rolle des Auxiliars oder Legionärs bietet viel Spielspaß und hat ein besonderes Flair. Gerade in einer Gruppe ergeben sich so äußerst reizvolle Spielerlebnisse und neue Möglichkeiten. Individualistische Spieler mit Hang zu ausgefalleneren Rollen sind daher konsequenterweise in einer Militäreinheit schlecht aufgehoben, sofern sie nicht in den nichtmilitärischen Sparten der Gruppe eine Nische für sich finden.


II. Die Uniformen

Die Uniformen sind standardisiert und festgelegt.


III. Spielregeln

Wir verpflichten uns, zur Förderung des gemeinsamen Spiels, folgende Regeln einzuhalten:
Wer angespielt wird, reagiert immer darauf. Wer angespielt werden will, spielt andere an. Das ist für uns der Minimalkonsens in Sachen Höflichkeit und soll OT-Blasen vermeiden.
Es herrscht absolute „Intime“ und „Outtime“-Trennung, zu jeder Zeit.
Intime-Problemen wird ausschließlich intime begegnet, Outtime-Problemen ausschließlich outtime! Gespielt gilt als gespielt, es werden keine Ereignisse nachträglich modifiziert oder negiert. Jeder verpflichtet sich jegliche IT-Entscheidung auch voll zu akzeptieren und mit maximaler Konsequenz zu tragen.
Niemand ist befugt in das persönliche Spiel und in die IT-Entscheidungen einer Person einzugreifen. Es herrscht allgemeine Entfaltungsfreiheit im persönlichen (!) Charakterspiel, sofern der Spieler mögliche IT-Konsequenzen auch voll und folgerichtig erträgt, wobei das militärische Konzept niemals außer acht gelassen werden darf.
Wir verpflichten uns außerdem, ein Mindestmaß an Rücksichtnahme auf persönliche, OT begründete Grenzen unserer Gruppenmitglieder zu achten (z.B. körperliche Erschöpfung, o.ä.).


IV. Der Ambienteparagraph


Ambiente-Grundsätze

Die Ambientegrundsätze stellen allesamt Regeln dar, die konsequent angewendet wesentlich zu einer Verbesserung des Ambientes und damit zu einem stimmungsvollen Rollenspiel beitragen. Sie sollen Verpflichtung für alle Gruppenmitglieder gleichermaßen sein und alle zu Partnern bei der Erschaffung einer intensiver erlebbaren Spielwelt machen. Versteht die Ambientegrundsätze deshalb bitte nicht als Einschränkung eurer persönlichen Entfaltung, sondern als Chance für ein schöneres Spielerlebnis. Die Grundsätze gelten für alle Spieler zu jedem Zeitpunkt des Spiels.

• Wir sind auf Veranstaltungen durchgehend und überall intime, egal ob im Wald, auf den sanitären Anlagen, im Zelt oder beim Frühstück.
• Outtime (OT)-Gespräche während des Cons sind nicht erwünscht. Jegliches Outtime sollte allein für Notfälle vorbehalten bleiben. Themenfremde Unterhaltungen bringen euch nicht nur selbst um das Spielerlebnis, sondern stören auch andere und sind daher im höchsten Maße unfair.
• Verpackungen aus Plastik haben, wie sämtliche offensichtlich aus Kunststoff bestehenden Gegenstände, auf dem Con absolut nichts verloren. Um Nahrungsmittel und ähnliches einzupacken kann man auch Papier, besser aber Stoff oder Leder nehmen.
• Jeder sollte stets darauf achten, dass seine Gewandung äußerlich voll und ganz ambientegerecht ist. "Fremdkörper" wie Trinkflaschen aus Alu oder dergleichen sollten nicht zu erkennen sein. Im Zweifelsfall kann eine Stoff-, Fell- oder Lederverkleidung abhelfen.
• Wir erachten es auch als wünschenswert, wenn Zigaretten/Zigarren/Pfeifen o.ä. und Feuer ambientetauglich aussehen.
• Technische Geräte wie MP3-Player, Handys oder Armbanduhren sollten während des Spiels nicht zu sehen oder zu hören sein.
• Auf unseren Veranstaltungen werden nur Zelte aus Stoff verwendet, z.B. Kohten, Ritterzelte und Jurten. Iglus und andere moderne Campingzelte wirken im Lager ambientestörend und können daher getrost zu Hause gelassen werden.
• Um auch besseres Ambiente innerhalb der Zelte zu gewährleisten, sollten moderne Schlafsäcke nach Möglichkeit verborgen werden oder Decken und Felle verwendet werden. Auch bei Zelten mit (Kunststoff-)Boden sollte darauf geachtet werden, dass dieser möglichst bedeckt ist.
• Autos haben auf dem Spielgelände nichts verloren.
• Fotografieren sollte man nur diskret, ohne die Szene zu stören. Es ist im Zweifelsfall wichtiger die Stimmung einer Szene zu erhalten als ein Foto von dieser zu haben.
• Falls eine Störung des Ambientes durch OT-Dinge oder bestimmte Situationen nicht verhindert werden kann, sollten Spieler entsprechende Situationen schnell hinter sich bringen und kommentarlos ignorieren.


Kampfrichtlinien

Ein Liverollenspieler orientiert sich im Kampf stets an der Realität. Er spielt einen Treffer sowie alle damit verbundenen kurzfristigen wie langfristigen Folgeerscheinungen so aus, als hätte ihn eine echte Waffe getroffen. Dieser Bezug zur Realität in Darstellung und Wirkung ist der wichtigste Aspekt der Kampfdarstellung. Die weiter auf Punkten basierenden Richtwerte sollen es weniger erfahrenen Mitspielern ermöglichen einen Einstieg in den punktelosen LARP-Kampf zu finden. Da diese Werte aber nur einen Versuch darstellen, mit Punkten die Realität abzubilden, sollte die Vorstellung von echten Treffern und Verletzungen im Zweifelsfall immer Vorrang haben (denkt also beispielsweise an einen fürchterlichen Schwerthieb, der gerade Eure Muskeln zerfetzt hat, anstatt Lebenspunkte zu zählen). Der gesunde Menschenverstand sagt einem, wo eine Rüstung wie gut schützt. Spielt Eure Treffer im Kampf also entsprechend aus. Selbstverständlich sollten etwaige Beschädigung an der Rüstung stimmungsvoll repariert werden. Für eine möglichst realistische Darstellung sollte Qualität und Ort des Treffers über dessen kurz- und langfristige Schadenswirkung entscheiden. Im Einzelfall können sehr gute Treffer, die rollenspielerisch entsprechend dargestellt sind (d.h. schöne Treffer, nicht deswegen weil sie sehr kräftig geführt sind und wehtun – Kampfgegner sind auch nur Menschen!), auch mehr Trefferpunkte verursachen. Dies erfolgt allerdings fair in der jeweiligen Situation und ohne OT-Ansagen. Falls eine Waffe eine Besonderheit aufweist, kann dies gegebenenfalls durch eine einmalige spielgerechte Ansage an die jeweiligen Gegner erfolgen. (Beispiel: „Meine Rondra-geweihte Waffe wird dich zerschmettern, Dämon!“) Versehentliche Treffer an Kopf, Hals oder im Genitalbereich gelten als Patzer und müssen nicht gezählt werden.
Heilung
Je nach Wunde und Qualität der Behandlung wird es zu einer unterschiedlichen Wundheilung kommen. Dabei sollte sich der Behandelte an den Aussagen des Heilkundigen orientieren (z.B. „Das war nur ein kleiner Kratzer, wir legen heute Abend noch einen neuen Verband an, dann sollte es morgen wieder ausgestanden sein.“ oder
„Mit dieser schlimmen Verletzung auf keinen Fall mehr Kämpfe oder andere Kraftakte. Heute müssen wir noch mehrmals nach der Verletzung sehen und wenn Du Dich schonst kannst Du morgen vielleicht schon wieder laufen.“).




Charaktererstellung

Ausgehend von dem Grundprinzip „Du kannst was Du darstellen kannst“ sollte auch die Umkehrung „Spiele nicht was Du nicht darstellen kannst“ berücksichtigt werden. Es gibt also keine 1,90 m großen Zwergen oder Elfen mit Bierbauch.


V. Charakterkonzepte

In der Zehnten Legion sind folgende Charakterkonzepte spielbar.

Für Männer:
- Tiro
- Legionär
- Auxiliar

Für Frauen:
- Auxiliar
- Sklavin
- Hetäre
- Händlerin

Für beide Geschlechter gilt ferner: Es besteht die Möglichkeit auf ein stimmiges und bereicherndes „Superkonzept“ welches aber vom OT-Senat abgesegnet werden muss.
Die Gruppe muss keine Nische für Neumitglieder suchen oder schaffen.

Bestehende Prestigerollen (Militär) sind folgende:

Signifer = Andi
Optio = Tobi
Centurio = Markus
Tribun = Miha

Diese können nicht ohne Einverständnis der Rollen-Inhaber fremdbesetzt werden.
Sie können aber mit deren Einverständnis nach dem Schubladenprinzip getauscht werden.
Weitere Prestigerollen müssen in Zukunft vom OT-Senat abgesegnet werden.
Die Inhaber dieser Prestige-Rollen müssen versuchen ihrer Verantwortung gerecht zu werden in dem sie sich gegebenenfalls Verbesserungen und Vorschläge von Gruppenmitgliedern anhören und regelmäßig Rücksprache mit der Gruppe nehmen.
Niemand ist befugt in das persönliche Spiel und in die IT-Entscheidungen einer Person einzugreifen. Es herrscht allgemeine Entfaltungsfreiheit im persönlichen (!) Charakterspiel, sofern der Spieler mögliche IT-Konsequenzen auch voll und folgerichtig erträgt, wobei das militärische Konzept niemals außer acht gelassen werden darf.



VI. Der OT-Senat

Grundsatzentscheidungen, die die ganze Gruppe angehen, werden bei uns durch ein Steuerungsgremium gefällt. Das ist der OT-Senat. Er umfasst derzeit 5 Mitglieder:

Aquila – Miha,
Aurelianus – Jay
Cispia – Jasmin
Congerius – Manuel
Lucidus – Andi

Der Senat ist Legislative, Judikative und Exekutive in einem.
Die Zehnte Legion ist aber weder ein Verein, noch ein Parlament, sondern eine Gruppe von Leuten, welche sich zusammengefunden hat, um das gleiche Interesse zu verfolgen.
Diese Maxime stellt die Richtlinie für das verantwortungsvolle Handeln der Senatsmitglieder dar. Die gewählten Senatsmitglieder dienen der X. Legion dauerhaft und garantieren die von den Gründern geschaffenen Fundamente. Verlässt ein Mitglied den Senat, wird der Platz im Zuge einer Wahl durch alle Mitglieder neu besetzt.
Jedes Mitglied hat jederzeit das Recht, Ideen oder Vorschläge, die einer Verbesserung des Projektes dienen, an den Senat heran zu tragen.
Zu den Anträgen wird die Meinung der Gruppe eingeholt, entschieden wird jedoch vom Senat. Von den Senatssitzungen wird stichpunktartig ein Protokoll angefertigt, welches für die nötige Transparenz sorgt. Der Senat spricht mit einer Stimme, symbolisiert durch den Ausrufer.
Bei Abstimmungen gilt eine Entscheidung als durchgesetzt, wenn sie die absolute Mehrheit des OT Senats erlangt. Alle Mitglieder des OT-Senats geben ihre Stimme ab ohne Enthaltung und Entscheidungen werden erst verkündet, wenn alle abgestimmt haben. Die einzige Ausnahme bilden hier Abstimmungen über Sanktionen für streitende Mitglieder. Die Überstimmten Mitglieder tragen dennoch die Entscheidung mit.


VII. Konflikte und Schlichter

Beeinträchtigt ein Konflikt die Gruppe, kann der OT-Senat die streitenden Parteien zu einer Schlichtung auffordern, um die nötigen Grundvoraussetzungen für ein gutes Miteinander wieder herzustellen.
Grundsätzlich gilt:
Wir stehen uns wohlwollend gegenüber, wir wollen Spaß an der Sache haben und unsere Freizeit sinnvoll bereichern. Wer sich der Gruppe anschließt, verpflichtet sich zur gegenseitigen Kameradschaft. Konflikte sind möglichst untereinander zu klären.
Gelingt dies nicht, wenden sich die Konfliktpartner an die Schlichter.
Diese werden vorgeschlagen, um eine mögliche Befangenheit weitestgehend auszuschließen.
Schlichtung auf Anfrage per OT-Senat, ist für alle Konfliktpartner verpflichtend.
Bei einem Scheitern der Schlichtung erhält der Konfliktauslöser eine Verwarnung mit angemessener Konsequenz. Die mögliche Sanktion wird vom Senat festgesetzt.
Diese muss im Stimmverhältnis 4:1 beschlossen werden. Überstimmte Senatsmitglieder tragen dennoch die Entscheidung mit.
Sollte es bei einem „Gruppenausschlussverfahren“ keine Mehrheit für einen Ausschluss geben, verbleibt der Konfliktauslöser in der Gruppe.
Bei einem weiteren, durch Schlichtung nicht behebbaren, Konflikt, trennt sich die Gruppe ohne weitere Diskussion vom Konfliktauslöser.
Die Schlichter sind ferner ein festes Team und arbeiten mit einem festen Verfahren.
Sie verpflichten sich auch dazu, dieses Verfahren zu lernen und anzuwenden, und ihre Entscheidungen/Schlichtungen mitzutragen.
Wer der eigentliche Konfliktauslöser ist, entscheidet der jeweilige Schlichter. Wenn es keinen feststellbaren Auslöser gibt, drohen beiden Sanktionen.
Sollte als Ergebnis einer Schlichtung eine Vereinbarung getroffen worden sein, und diese Vereinbarung mutwillig gebrochen werden, wird über denjenigen "Eidbrecher" ebenso eine Sanktion verhängt.

Im Übrigen ist es erwünscht und gern gesehen, wenn sich ein erfahrenes Mitglied um einen Neuling kümmert, weil er sich in diesem oder jenen Gebiet einfach gut auskennt und auch die Gruppe gut kennt.

VIII. SIM

Die SIM ist ein beratendes und unterstützendes Organ für Charakterkonzepte und das Spiel untereinander. Sie überprüft, ob neue Charakterkonzepte für die Gruppe geeignet sind und gibt Tipps zur Ausgestaltung von Charakterkonzepten. Sie ist insofern weisungsbefugt, als dass sie den Spielern den Einstieg in die festgelegten Charakterkonzepte erleichtert. Sie mischt sich aber nicht in das Spiel bestehender Charaktere ein, es sei denn, ein Spieler bittet um Beratung. Außerdem schreibt die SIM gelegentlich Plots für gemeinsame Spiele.
Die SIM besteht aus:

* Manuel (Zivilisten)
* Jay (Militär)
* Jasmin (Klerus)


Auf dem forum boarium findet am morgigen Tag eine Auktion statt. Jeder Bürger kann bieten. Das größte Rindvieh wird gekürt!

Aus dem Hause des ehrenwerten Senatoren Titius Congerius ist eine syrische Tänzerin entflohen. Eine Belohnung von fünfzig Denaren wurde ausgesetzt!

17.11.2009 09:46 Ausrufer des OT- Senats ist offline Email an Ausrufer des OT- Senats senden Beiträge von Ausrufer des OT- Senats suchen Nehmen Sie Ausrufer des OT- Senats in Ihre Freundesliste auf
 
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